Der Online Handel verzeichnete trotz Finanzmarktkrise in Deutschland steigende Umsätze im vergangenen Jahr, so die Ergebnisse der Verbraucherbefragung „Distanzhandel in Deutschland“ von TNS Infratest. Demnach stieg der Versandhandelsumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf rund 28,6 Mrd. Euro (2007: 27,6 Mrd. Euro). Der Anteil des Versandhandels am Einzelhandel erhöhte sich auf 7,2 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent). Der Wachstumsmotor ist weiterhin das Internet, das ungebremst auf Hochtouren läuft. Träger dieser Entwicklung sind alte und neue Versandhändler, die das Internet zunehmend als Vertriebsweg nutzen sowie stark wachsende Marktplattformen. In 2008 ging mit 51 Prozent erstmals mehr als die Hälfte aller Warenbestellungen der Versandhandelsbranche per Internet ein (in 2007 waren es 48 Prozent).
Doch wie wird sich der Online Handel im laufenden Geschäftsjahr entwickeln, wie sehen die Trends und Prognosen aus? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des ersten E-Commerce-Kongresses in Deutschland in diesem Jahr. Auf der Online Handel 2009 am 20. und 21. Januar im Mannheimer Rosengarten stellten Experten aus Forschung und Beratung, darunter auch Intrum Justitia, sowie Entscheidungsträger aus dem Handel Fakten, Konzepte und Ideen vor. Mehr als 300 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, von den vermittelten Erfahrungen zu profitieren.
Anfangs lediglich als Kommunikations- und später als Informationsmedium genutzt, hat sich das Internet zu einem gigantischen Vertriebskanal entwickelt. Bis 2010 werden in Deutschland voraussichtlich vier von fünf Haushalten über einen Zugang zum Netz verfügen. Auch die online verbrachte Zeit wächst beständig und mit ihr die Zahl der Internet-Käufe. Mit 62 Prozent geben die Deutschen an, bereits online eingekauft zu haben. Sie liegen damit auf Rang eins in Europa.
Auch bei der Einkaufssumme sind die Deutschen nicht zimperlich; die Bereitschaft online bei einem Einkauf 1.000 Euro oder mehr auszugeben, ist hoch. Knapp jeder vierte deutsche Online-Käufer kann sich dies vorstellen oder hat schon für solche Summen im Netz eingekauft. In der Wahl ihres Zahlungsmittels sind die Deutschen dagegen vorsichtig und konservativ und bevorzugen weiterhin den Kauf auf Rechnung, da sie sich hier auf der sicheren Seite wissen. Zwar empfindet die Mehrheit der Deutschen die Zahlungssicherheit im Internet mittlerweile als gewährleistet, trotzdem beziehen sich die gängigsten Befürchtungen in Zusammenhang mit dem Einkaufen im Netz immer noch auf dieses Thema.
Diesem Vertrauensdefizit können Online-Händler zum einen durch optimalen Service im Bereich Lieferung und Zahlungsabwicklung entgegenwirken; wobei sie hier gleichzeitig auch die Chancen auf eine langfristige Kundenbindung erhöhen. Zum anderen können sie sich externer Credit Management-Dienstleister bedienen, die ihnen das Anbieten der Zahlart Kauf auf Rechnung auf risikoarme Art und Weise durch innovative Lösungen ermöglichen. Beat Koch, Director Customer Marketing DACH von Intrum Justitia, hat diese Möglichkeit in seinem Praxisvortrag "Intelligente Kundengewinnung durch komfortable Zahlarten" auf dem Kongress erläutert. Durch den integrierten Credit Management Services-Ansatz der Intrum Justitia verhelfen wir Online-Händlern bereits vor Warenversand die richtige Kreditentscheidung zu treffen. Entscheidet sich ein Kunde zum Einkauf in einem Online-Shop, wird dessen Bonität in Echtzeit ermittelt und bewertet. Daraufhin werden ihm Zahlungsmöglichkeiten angezeigt, die seinem Kreditrisiko entsprechen, beispielsweise Kreditkarte, Nachnahme, Lastschrift oder aber Rechnung. Wird die Kreditwürdigkeit des Käufers als zu niedrig eingestuft, werden risikobehaftete Zahlungsarten verhindert und das Zahlungsausfallsrisiko entsprechend verringert. Auf Wunsch erhalten Online-Händler eine so genannte Zahlungsgarantie für alle Anfragen, die von Intrum Justitia mit positiver Bonität bewertet wurden und bei denen es dennoch zu einer Zahlungsstörung kommt.
Auch der neue EU-Richtlinienvorschlag für europaweit einheitliche Verbraucherrechte im Online-Handel, der die Harmonisierung von beispielsweiseWiderrufsfristen, Garantien oder Lieferbedingungen zum Inhalt hat, wird langfristig den Handel im Internet über Ländergrenzen hinweg ankurbeln. Durch den daraus resultierenden steigenden Wettbewerb, sind Online-Händler zukünftig angehalten, ihre Potenziale besser und effizienter auszuschöpfen. Auch hier ist Intrum Justitia durch ihre Präsenz in 24 europäischen Märkten und einem weltweiten Partnernetzwerk, das mehr als 160 Länder weltweit abdeckt, ein verlässlicher Partner.
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Über Intrum Justitia
Intrum Justitia ist der führende Anbieter von Credit Management Services in Europa. Intrum Justitia beschäftigt über 3.100 Mitarbeiter in 24 Märkten. Die Gruppe ist an der Stockholmsbörsen (Stockholm Stock Exchange) notiert. Weitere Informationen auf www.intrum.de.
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