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Sinkende Zahlungsmoral belastet Energieversorger -
Professionelles und kundenfreundliches Credit Management als wichtige Einflussgröße für den Unternehmenserfolg

Darmstadt 12. Mai 2009 – Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich zunehmend auch auf die Zahlungsfähigkeit der Verbraucher in Deutschland aus. Aufgrund der weiter steigenden Privatverschuldung rechnen Experten mit einem Anstieg der Verbraucherinsolvenzen auf rund 110.000 (Vorjahr 98.140). 2008 waren die privaten Insolvenzen im Vergleich zu 2007 noch um 7 Prozent rückläufig. Dieser bisher positive Trend wird sich spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2009 ins Negative umkehren, wenn eine höhere Arbeitslosigkeit zu einer Verknappung der finanziellen Mittel bei Verbrauchern führt, so der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU).

Der Anstieg der Privatinsolvenzen führt zu einer Zunahme der Außenstände, insbesondere bei den Energieversorgern (EVU). Selbst etablierte Maßnahmen wie die Versorgungssperrung lassen sich durch den Anstieg der Wechselraten und die zunehmende Versorgung in fremden Netzgebieten immer schwerer umsetzen. Präventive Maßnahmen wie ein kundenfreundliches und effektives Credit Management überfälliger Forderungen gewinnen daher zusehends an Bedeutung.

In der Zusammenarbeit mit EVU verfügt Intrum Justitia, Europas führendes Unternehmen für Credit Management Services, bereits über umfangreiche Erfahrungen in der Übernahme und Bearbeitung von endgerechneten Kleinforderungen im vorgerichtlichen Mahnverfahren, der Bearbeitung von Forderungen im vorgerichtlichen und gerichtlichen Mahnverfahren bis hin zur Langzeitüberwachung. Zudem übernimmt Intrum Justitia von den EVU bereits vorliegende ausgeklagte Forderungen auf eigenes Kostenrisiko in die Langzeitüberwachung.

Intrum Justitia bietet den EVU auch den Kauf offener Forderungen an und gibt ihnen damit einen Finanzierungsbaustein an die Hand, der sie sowohl vom Kreditvergabeverhalten der Banken als auch vom Zahlungsverhalten der Kunden unabhängig macht. Der Forderungskauf durch Intrum Justitia stellt eine attraktive Alternative zum herkömmlichen Forderungsmanagement dar. Der Forderungskauf und die -bewertung beziehen sich dabei immer auf Portefeuilles, das heißt, Intrum Justitia kauft sowohl einmalig Forderungsbestände als auch revolvierend künftig entstehende offene Portefeuilles zu vorab vereinbarten Konditionen. Nach Übernahme der Forderung leistet Intrum Justitia sofort die Zahlung. Dabei bewertet sie die Forderungen unter Zuhilfenahme mathematisch-statistischer Methoden und nutzt dabei ihre langjährige Erfahrung im Forderungsmanagement: Über Vergleichsanalysen auf der Grundlage historischer Auswertungen wird die Rückführungsquote der offenen Forderungen berechnet und ein individuelles Angebot mit einem garantierten Kaufpreis erstellt.

Die schnelle Liquiditätszuführung generiert den EVU eine höhere Planungssicherheit für ihre Investitionen. Der planbare Cash flow im revolvierenden Geschäft erhöht außerdem  die Ertragssicherheit. Zudem bereinigen die EVU ihre Bilanz durch die Reduktion offener Forderungen.

Durch den Forderungsverkauf an Intrum Justitia entlasten EVU ihr Unternehmensergebnis, da zeitintensive rechtliche Verfahren, die das Unternehmensergebnis belasten, entfallen. Die EVU können sich so auf die Entwicklung innovativer Produkt- und Preismodelle, die ihnen ihr erfolgreiches Bestehen am Markt sichern, konzentrieren.

Über Intrum Justitia
Die Intrum Justitia ist Europas führendes Unternehmen im Bereich Credit Management Services (CMS) und verwaltet für ihre Kunden ein Forderungsvolumen von rund 11 Mrd. Euro. Gegründet 1923 in Schweden, beschäftigt die Gruppe heute circa 3.300 motivierte und kompetente Mitarbeiter in 24 europäischen Märkten, die mehr als 90.000 zufriedene Kunden betreuen. Die Gruppe verfügt zudem über ein weltumspannendes Partnernetzwerk, das über 170 Länder abdeckt. Seit Juni 2002 ist Intrum Justitia an der Stockholmsbörsen (Stockholm Stock Exchange) notiert. Weitere Informationen auf www.intrum.de.

Ihre Ansprechpartnerin
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