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Welcome back! – Cleo’s Weg zurück zur Intrum

Cleo (der Name wurde von uns aus Datenschutzgründen geändert) ist 48 Jahre und arbeitet seit fast 30 Jahren in der Recherche. In unserem Interview erzählt sie uns, wie sie zur Inkassobranche gekommen ist, warum sie, obwohl sie glücklich war, von der Intrum weggegangen und dann wieder gekommen ist. Und sie erzählt uns, was sie von Intrum und der Branche hält.

Redaktion: Cleo, schön, dass du Zeit für ein Interview hast. Erzähle uns doch erst mal, welchen Job du bei uns machst.

Cleo: Ja, gern. Ich arbeite bei der Intrum im Recherche Team. Genauer gesagt in der Gewerberecherche. Das heißt, ich recherchiere zum Beispiel Unternehmen, ihre Firmierung, die Handelsregisternummer und eingetragene Inhaber. Denn der Inhaber eines Gewerbes ist verantwortlich für das, was vielleicht nicht so gut gelaufen ist. Wenn uns ein Unternehmen beauftragt, uns um eine offene Forderung gegen das Gewerbe zu kümmern, ist es unser Job, Kontakt mit dem Gewerbe aufzunehmen. Dazu recherchiere ich die fehlenden Angaben.

Redaktion: Du hast uns eingangs schon erzählt, dass du den Job schon seit fast 30 Jahren machst. Wie bist du denn dazu gekommen und vor allem wie bist du zur Intrum gekommen?

Cleo: Ursprünglich bin ich gelernte Bürokauffrau und habe nach meiner Ausbildung bei einem Juwelier gearbeitet. Das war zwar ganz nett, aber die Aufgaben haben mich nicht ausgefüllt. Ich habe mich dann umgeschaut und bin zu einer großen Auskunftei gewechselt, wo ich dann mein Handwerkszeug für meine heutige Tätigkeit gelernt habe. Dort war ich 24 Jahre lang! Dann kam die Fusion und meine Firma wurde umgekrempelt. Damals hat man uns versprochen es ändert sich für uns nichts, bis wir mit dem Standort umziehen mussten. Ich war sehr traurig damals. Die Entfernung zum neuen Standort war für mich zu weit und ich war enttäuscht, dass das Versprechen nicht eingehalten wurde. Das hat mich dazu bewogen etwas Neues zu suchen und ich bin zur Intrum gekommen, bzw. damals war es noch die Lindorff.

Redaktion: Wie war die Zeit für dich?

Cleo: Ich war total glücklich. Es hat alles gestimmt. Meine Kollegen waren super nett, wir waren wie eine Familie. Die Tätigkeit hat mir Spaß gemacht und hat mich ausgefüllt. Ich war super zufrieden auf Anhieb wieder einen tollen Arbeitgeber gefunden zu haben!

Redaktion: Warum dann dein Wechsel nach drei Jahren?

Cleo: Es wurde der Zusammenschluss von der Lindorff mit der Intrum Justitia bekannt gegeben. Auch hier wurde kommuniziert, dass sich nichts ändern wird. Aber ich war ein gebranntes Kind und hatte einfach Angst. Also habe ich, wie ich bin, mein Schicksal selbst in die Hand genommen und habe gewechselt. Ich kann mich heute noch sehr gut an diejenigen erinnern, die mir damals gesagt haben, ich mache einen Fehler. Sogar meine Schwiegermutter hat versucht mich umzustimmen (lacht). Meine Familie hat mich immer als sehr glücklich in meinem Job erlebt und hat meine Reaktion nicht ganz nachvollziehen können.

Reaktion: Du warst dann ein Jahr bei einem anderen Arbeitgeber aus unserer Branche und hast dich dann wieder zurückbeworben. Wie kam es dazu?

Cleo: Ich habe den Kontakt zu Intrum nie abreißen lassen. Ich war immer noch mit meinen Kollegen befreundet und habe so natürlich auch mitbekommen, dass sich meine Ängste nicht bestätigt haben. Die Zeit bei der Intrum war schon besonders für mich. Es haben sich tolle Einzelfreundschaften entwickelt und im gesamten Team herrscht ein super Spirit. Ich habe mich immer zugehörig und verbunden gefühlt. Genau das, was mir wichtig ist in meinem Job. Das alles habe ich richtig vermisst und so hat sich bei mir der Wunsch entwickelt „wieder nachhause zukommen“, was auch geklappt hat. Das tollste war, dass vieles unverändert war und sich alle gefreut haben, dass ich wieder da bin.

Redaktion: Jetzt arbeiten wir ja in einer Branche, die oft mit Vorurteilen zu kämpfen hat. Was denkst du über die Inkassobranche und warum gibt es Menschen, die schlecht über uns denken?

Cleo: Naja, wir sind der Überbringer der schlechten Nachricht und deshalb müssen wir auch alles aushalten können, was danach kommt. Im Grunde genommen helfen wir Unternehmen ihre Außenstände zurückzubekommen. Irgendwann mal hat das Unternehmen ja eine Leistung an einen Kunden erbracht und wurde dafür nicht bezahlt. Wenn das alle machen würden, könnte das Unternehmen bald zusperren. Das kostet wieder Arbeitsplätze  usw. Deshalb engagieren uns die Unternehmen dabei zu helfen, die offenen Forderungen zurückzuerhalten. Wenn wir dann mit den Kunden Kontakt aufnehmen, trifft das oft nicht auf positive Reaktionen. Denn es gibt natürlich auch Menschen, die vielleicht in einer Notsituation sind und deshalb die Forderung nicht bezahlen können. Ich denke die negativen Reaktionen uns gegenüber sind auch oft ein Zeichen dafür, dass sich Menschen in einer Situation befinden, in der sie sich nicht auskennen und vielleicht Ängste haben. Da ist es aber besonders wichtig, mit uns zu sprechen. Wir sind ja da, um eine Lösung zu finden und zu helfen. Für das Unternehmen, dass noch nicht bezahlt wurde und für den Kunden, der vielleicht momentan nicht bezahlen kann. Darum geht es in unserem Job, also eigentlich kein Grund für Vorurteile.

Redaktion: Eine abschließende Frage noch. Warum sollte man für die Intrum arbeiten?

Cleo: Wer die Branche kennt, kennt Intrum. Das macht mich total stolz. Das Unternehmen ist zukunftsfähig und stabil aufgestellt und das gibt mir einen sicheren Job. Ich liebe meine Arbeit, weil sie mir einfach Freude bereitet und die Kollegen mehr Freunde und Familie für mich sind. Und der Kaffee ist lecker, was will man denn mehr (lacht).