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Finanzielles Wohlergehen durch Bildung

Finanzielles Wohlergehen durch Bildung

Wenn die Bildung über Finanzthemen nicht ausreichend ist, sehen wir bei Intrum oft die Ergebnisse.

Eine sehr gute Bildung im Bereich Finanzen ist eines der Herzstücke einer funktionierenden Gesellschaft. Nach den durch die Covid-19-Pandemie verursachten Umwälzungen gibt es Anzeichen dafür, dass die Verbraucher jetzt Schritte unternehmen, um ihre finanzielle Bildung und ihr finanzielles Wohlergehen zu verbessern. 

Unser European Consumer Payment Report für 2021 ergab, dass durchschnittlich jeder sechste Europäer (16 Prozent) überschuldet ist.

Besorgniserregend ist, dass eher die jüngeren Generationen die Übersicht über ihre Schulden verloren haben. In der Generation Z interessieren sich 27 Prozent der Befragten in Deutschland nicht dafür, wie hoch ihre Schulden sind und bei den Millenials sind es 33 Prozent. Viele junge Verbraucher haben zu wenig Kontrolle über ihre persönlichen Finanzen und können dadurch früh im Leben in eine schwierige finanzielle Situation geraten.

Die Pandemie hat die Verbraucher dazu veranlasst, ihre Kompetenz im Bereich Finanzen zu verbessern

Die Pandemie scheint jedoch als Auslöser für die Verbraucher gewirkt zu haben, ihre Finanzkompetenz zu verbessern. Sechs von zehn (59 Prozent) geben an, dass sie in ihrem Leben mit einer weiteren globalen Pandemie rechnen, und möchten daher sicherstellen, dass sie in einer stärkeren finanziellen Position sind, bevor sie eintritt.

Die Verbraucher möchten sich weiterbilden und finanzielle Stabilität für ihre Familien aufbauen. Vier von 10 Befragten setzen sich Ziele für eine bessere Kontoführung und sparen Geld für den Fall einer möglichen Rezession.

In unserer Studie sehen wir auch, dass eher jüngere Verbraucher die Krise als ausschlaggebenden Punkt nutzen, um ihre Finanzen zu verbessern und eine stabilere Zukunft für sich und ihre Familien aufzubauen. Vier von zehn (40 Prozent) der Verbrauchern der Generation Z und 37 Prozent der Millennials wollen dies beibehalten, verglichen mit 27 Prozent insgesamt. 

Der Umgang mit Finanzen

Die Einstellung zum Geld wird oft von den Eltern bestimmt. Unseren Untersuchungen zufolge haben Eltern erkannt, wie wichtig es ist, schon in jungen Jahren mit finanzieller Bildung zu beginnen, und versuchen der nächsten Generation positive Verhaltensweisen beizubringen. Beispielsweise sagen 57 Prozent derjenigen, die Kinder unter 18 Jahren haben, dass sie mehr Zeit damit verbringen, ihren Kindern den Umgang mit Finanzen beizubringen, als vor der Krise.

Obwohl dies wichtige Entwicklungen sind, kann die Beratung nur so gut sein, wie die finanzielle Bildung der Eltern selbst. Obwohl sie es gut meinen, sind sich selbst einige Eltern unsicher im Umgang mit Schulden. Beispielsweise sagten uns sechs von zehn, dass sie ihre Kinder eher dazu drängen würden, nach der Pandemie keine Schulden zu machen. Tatsächlich unterstützt jedoch die Aufnahme von Krediten bei der Verwirklichung von Unternehmertum, dem Eigenheimbesitz und sind ein integraler Bestandteil der Wirtschaft.

Wir bei Intrum glauben, dass einer verstärkte Ausrichtung auf Bildung über finanzielle Themen und Unterstützung in diesem Bereich einen großen Einfluss auf die Wirtschaft und auf das allgemeine finanzielle Wohlbefinden bewirken kann.

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