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Economy in Focus #16

Economy in Focus #16

Während Europa den turbulenten Übergang in die Transformationsphase meistert, prägt die anhaltende Unsicherheit weiterhin die Wachstumsaussichten und die Finanzlage. In dieser Ausgabe analysiert Senior Economist Anna Zabrodzka-Averianov die wichtigsten Einflussfaktoren auf die europäische Wirtschaft im Jahr 2025 sowie die Prognosen für 2026.

Europa am Wendepunkt

Nach mehreren Jahren wirtschaftlicher Turbulenzen steht Europa Anfang 2026 an einem kritischen Wendepunkt. Die Wachstumserwartungen haben sich in Teilen der Region verbessert, doch die Fortschritte bleiben uneinheitlich, da Inflation, Zinssätze und globale Unsicherheit die wirtschaftlichen Bedingungen weiterhin beeinflussen.

Wichtigste Risiken, die den Ausblick prägen

Die Haushaltsfinanzen stehen weiterhin unter Druck, die Finanzierungsbedingungen sind nach wie vor restriktiv und geopolitische Spannungen belasten das Vertrauen. Diese Risiken prägen gemeinsam das Konsumverhalten, Investitionsentscheidungen und die allgemeine Widerstandsfähigkeit der europäischen Wirtschaft.

Ausblick auf das Jahr 2026

Da Europa sich zunehmend in einer Übergangsphase befindet, bleiben die wirtschaftlichen Aussichten für 2026 ungewiss. Das Tempo der Erholung wird davon abhängen, wie effektiv der Inflationsdruck nachlässt, sich die Finanzbedingungen normalisieren und sich die externen Risiken entwickeln.


Anna Zabrodzka-Averianov, Senior Economist bei Intrum
Anna Zabrodzka-Averianov, Senior Economist bei Intrum

Kommentar von Intrums Senior Economist

„Eine stärkere Verschlechterung der globalen Handelsbedingungen, eine stärkere Währungsaufwertung oder andere Schocks, die eine anhaltende Schwäche des Verbrauchervertrauens verlängern könnten, könnten die Erholung erheblich belasten und die fragile Natur der aktuellen Aussichten unterstreichen.“

Intrum Comm Environments 002 RM

2025: Fragile Erholung unter anhaltender Unsicherheit

Europa startet mit ersten Anzeichen einer Stabilisierung ins Jahr 2026, doch die Erholung bleibt fragil. Die nachlassende Inflation hat sich noch nicht in einer stärkeren Nachfrage niedergeschlagen, da die angespannte Finanzlage und das schwache Vertrauen weiterhin Haushalte und Unternehmen belasten. Anhaltende geopolitische Spannungen und globale Unsicherheit machen die Aussichten anfällig für erneute Schocks.

Intrum Brand Groups 019

2026: langsames, aber sich verbesserndes Wachstum, vorausgesetzt, es besteht Stabilität.

Für 2026 wird ein allmähliches Wachstum erwartet, gestützt durch eine sinkende Inflation und günstigere Finanzierungsbedingungen. Das Tempo der Erholung hängt jedoch weiterhin von anhaltender makroökonomischer und geopolitischer Stabilität ab. Erneute Schocks auf den Energiemärkten, im Handel oder beim Vertrauen könnten die Dynamik bremsen und das Wachstum unter seinem Potenzial halten.


Einblicke in Europas wirtschaftlichen Wandel

Mehr erfahren in "Economy im Focus“ Nr. 16

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